Author Archives: ingojens

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Timelapse with your iphone

Category : Blog , Travel

Hello,
today I want to show you, how to make timelapse on the simple way with your iphone.. Normally I `m writing in german, but this time I linked a timelapse video with my youtube account ( to save webspace here) and I hope you might enjoy it and look to my little site to gain more information about my hobby as a photographer.

I start with photography about 7 years ago, when I worked one year in New York City. My first lovely system camera was a Canon 50D and it brought me deeper in the world of sensor, lenses and photo editing with programs like Lightroom and Photoshop. I loved it and my interests grew over the years, when upgrading to those full-frame cameras like Canon 1Ds, 5D II and 5D III..

But be honest,with bigger sensor my pictures doesn`t getting better. So I changed to that nice Olympus cameras ( with complicated names like Olympus OM-D-EM 5 ) and these micro-four-thirds cameras are still impressive. They`re easy to carry around and perfect for street photography!

But I changed to Fujifilm this year, because their cameras fitting better to my needs. But these days those mirrorless cameras are so good, that you can`t doing a mistake by choosing one of these..

When I travel, I`m carrying one of those mirrorless cameras for photos and my iphone for video.

What you can do with that device besides making some calls is timelapse:

(please watch this video in HD Quality!)

So how did I do this timelapse video?
1.) I used some water and tissue, to clean the window of the tram, before
2.) I attached my cell phone with black tape at the window,
3.)then I choose the timelapse video mode and it was ON!


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Website Down und die Zeit danach

Category : Blog , Food

Nachdem meine Website durch ein fehlendes Update gecrasht war, ist es ruhig auf dieser Domain geworden.. Zum Glück spiegelt die Web Inaktivität nicht mein Leben wieder! Nach meinen 3 Monats Trip nach Peking bekam ich im April die Chance auf meine 3.Reise nach Hongkong; ein Monat Work&Travel in einer der quirligsten Städte der Welt.. Und es war echt ein Erlebnis!

Dafür nochmal Danke an das tolle Team vom Generalkonsulat in Hong Kong für die tolle Zeit!

Da ich in Hong Kong gerne und viel gegessen habe, kam mir die Idee auf, mein Menu auf meiner Seite um Food zu erweitern.. Interessant ist es eh immer, was es so in fernen Ländern gibt und zum Glück gibt es ja hier in der Heimat auch viele Möglichkeiten, Neues oder Altbewährtes in Restaurants zu entdecken oder selbst zu brutzeln.

 

 


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Ich auf der Großen Mauer in der Nähe von Mutianyu

China reloaded

 

2016 war ich ein zweites Mal in China und diesmal 3 Monate im fernen Osten. Ich werde diesen Blog nach und nach mit Text zu den Bildern füllen. Denn es werden noch Tokyo (Wunderbar!!) und nochmal Hongkong (auch schön) im Einzelnen kommen! Da ich mit meiner neuen Website einige Probleme habe, werde ich da wohl noch eine Menge verbessern müssen, denn so ist diese Seite doch unübersichtlich und ich kann einige Menü Punkte einfach nicht löschen (stehe da echt ratlos da)..

Aber schaut Euch doch die Fotos an.. immerhin schon etwas!


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Der fotografierte Fotograf

Da bin ich knapp über 40 Jahre alt und fange schon an, immer wieder zurückzublicken..
Seit 6 Jahren fotografiere ich intensiver und oft habe ich in Lightroom (mein Bearbeitungs – und Archivierungsprogramm) nur die Bilder markiert, die ich gemacht habe und selten die Bilder, die mein jeweiliger Fotobuddy von mir gemacht hat. Wo immer ich Freunde und Kollegen besucht oder Orte in dieser Welt aufgesucht habe, war ich oft nie allein und rückblickend bin ich froh, dass auch von mir Bilder während dieser Fototouren existieren.
Ich bin nicht sehr eitel und mag mich sowieso nicht gerne auf Fotos sehen, aber wenn man hier und dort sieht, wie ich mal wieder alles für ein Bild gebe (dass dann nachher wiedermal für die Tonne ist), dann macht sogar mir das Betrachten Spaß.

Wenn ich sehe,welche Fotoapparate mich dabei begleitet haben, bekomme ich schon etwas Wehmut. Einige haben mir schöne Erinnerungen beschert, mussten aber den Stand der Technik weichen..
Und an solchen tristen Apriltagen, wo mal eben die vier Jahreszeiten ganz ohne Vivaldi an einen Tag durchgepresst werden, macht es eh Spaß an ferne Orte zu verweilen.
Wenn ihr Lust habt, verweilt doch ein bisschen mit mir und schaut euch den fotografierten Fotografen an:

( wenn die Darstellung nervig ist, klickt einfach auf ein Bild und es öffnet sich eine Galerie, wo ihr in Ruhe die Bilder betrachten könnt)

 

 


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42,5mm f1,2 OIS Leica Nocticron

 

Heute mal eine Lobhudelei auf ein ungewöhnliches Objektiv:

das Panasonic Leica Nocticron 42,5mm f1,2 OIS, ein an KB gerechnetes 85mm Objektiv

Testberichte gibt es dazu en masse, zum Beispiel auf Krolop-Gerst, zwei bekannte Fotografengrößen aus Köln; oder auf Traumflieger, wo Stefan Gross wie gehabt, das Objektiv professionell von der technischen Seite untersucht; ebenso Patrick „Paddy“ Rudolph auf seiner wunderbaren Seite neunzehn72 (schaut euch bitte seine tollen Fotos an!)

Daher gibt es von mir eigentlich nichts mehr dazu beizutragen… außer , dass es ein Kavenzmann ist und an einer leichten Olympus oder Panasonic mft Kamera etwas …dick aufträg ( quasi das Gegenteil von den kleinen Rucksäcken bei voluminösen Frauen)

Zu den Objektivgrößen untereinander im mft System habe ich gestern paar Beispiele gegeben.

Der Preis und das Gewicht machen diese Linse sehr speziell, denn die meisten mft Benutzer bauen ein leichtes „Urlaubssystem“ auf, da sie ihre schwere DSLR (Digital-Single-Lens-Reflex) Kamera wie eine Canon oder Nikon zuhause lassen wollen und günstige Objektive bei Diebstahl leichter zu verschmerzen sind als die weltbekannten L-Linsen von Canon ( da weiß jeder kurzbeinige Langfinger, dass er das Ding für schönes Geld verscherbeln kann).

So bleibt zu Schluß jemand wie mich übrig, der sein Canon Geraffel vor kurzem verscherbelt hat und trotzdem nicht auf schönes Spielzeug verzichten möchte! Denn bei aller Vernunft, ein Hobby braucht keine Vernunft, sondern Passion und bei mir das Kind im Manne, der sich Tim-Tyalor mäßig mit einen rauen „Hohoho!“ an die Güte und Qualität einer solchen Linse erfreut.

Was mir stark an diesen Objektiv auffällt, ist a) die überlegende Lichtstärke, die ca 2/3 Blende stärker ist als die üblichen Festbrennweiten von Panasonic oder Olympus und b) die wirklich überlegende Schärfe und Mikrokontrast, die mir vor allem in Lightroom und Photoshop bzw bei 100 Prozent Beobachtung am Monitor auffällt. Durch dieses Objektiv nimmt die Kamera wirklich mehr Details auf! Und das bereits bei der voll nutzbaren Offenblende von f1,2.

Wenn ihr die Gallery unten anschaut, seht ihr, das auch bei schummrigen Licht des letzten St Patrick Day`s im Fritzpatricks Irish Pub in Rüttenscheid noch tolle Aufnahmen möglich sind, selbst wenn das Licht schon unterirdisch schlecht ist.

 

Bei meinen Selbstportrait, wo ich etwas scruffy aussehe (ja, paar Tage den Rasierer geschont), sieht man gut diese wunderbare Schärfe und auch mein in Photoshop bearbeitetes SW Seitenprofil geht einfach gut in der Bearbeitung.

Dieses Objektiv macht Laune, auch wenn es wirklich teuer ist! Wobei ich da auch noch das Olympus 7-14mm 2,8 Pro habe, welches NOCH voluminöser und schwerer ist…

Es ist ein schönes Objektiv, welches bei Offenblende benutzt werden will

Zum Abschluß könnt ihr euch bei weiteren Interesse ein Review bei Blunty DigiDirect anschauen. Leider hat Kai Wong von DigitalRev noch keine Beiträge dazu geschrieben, aber ein Besuch auf seiner Website lohnt sich für jeden halbwegs Fotointeressierten! Seine Beiträge erreichen ca 3-4 Millionen User weltweit!

 

 


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Objektivgrößen – ein schneller Vergleich

 

Heute möchte ich paar Objektive des mft Systems vorstellen, die kameraseitig von Olympus und Panasonic betrieben werden. Die Objektive in diesen System werden gerne als sehr klein und vielseitig beschrieben. Aber wie bei ihren großen Pendants aus dem Canon/ Nikon Lager werden sie größer und schwerer, wenn es um mehr Lichtstärke geht..

Immer wird von Lichtstärke geredet, und jeder angehende, praktizierende (Hobby) Fotograf kommt ins Schwärmen, wenn er/sie von lichtstarken Objektiven redet; jene großen Glasbrocken, die fast als Nachtsichtgeräte dienen können, weil damit selbst in der Dunkelheit Fotos ohne Stativ aufgenommen werden können.

Im Zeitalter der immer empfindlicheren Kamerasensoren und der softwareseitigen Rauschunterdrückung sind die Lichtmonster eigentlich veraltete Relikte aus der Urzeit.
Damals, als ISO 1600er Filme noch im Kühlschrank gelagert werden mussten, waren lichtstarke Objektive wichtig, da es noch keine Bildstabilisatoren wie in den heutigen Sensoren/Objektiven (und iphone 6s etc).
Der Fotograf tat gut daran, eine ruhige Hand zu haben und die Maximalbelichtung an den Kehrwert der Brennweite zu handeln (zum Beispiel bei einem 85mm Objektiv max mit einer Belichtung von 1/80sec)
Heutzutage ist es ohne Weiteres möglich, die Lichtempfindlichkeit der Kamera (ISO) auf einen Wert von 3200 und sogar 6400 zusetzen und immer noch brauchbare Fotos zu erhalten.

Ein Limitierungsfaktor ist wie immer die Sensorengröße: je mehr Pixel der Kamera (zB 16MP, 24MP Kameras) sich den zur Verfügung stehenden Platz teilen, desto störanfälliger werden die Pixel, wenn die Empfindlichkeit angehoben wird; ähnlich wie bei einen kleinen Lautsprecher, welcher verzerrt klingt, wenn ihr ihn aufdreht, wogegen der große 3 Wege Lautsprecher im Wohnzimmer bei gleicher Lautstärke immer noch einen klaren satten Klang ohne Störungen hat.

Daher gilt es auch noch heute, die ISO so weit wie möglich unten zu halten und dafür brauchen wir die Lichtriesen.

Der andere Grund ist wesentlich kreativerer Natur:
wer sich einen Fotoapparat mit Wechselobjektiven kauft, also eine Systemkamera, der möchte sein Subjekt gerne vom Hintergrund loslösen und möchte die knappe Schärfentiefe der Lichtriesen dafür bei Offenblende nutzen.
Man findet im Netz daür viele schöne Beispiele, wie der Hintergrund in der Unschärfe wunderschön verschwimmt.
Diese Unschärfe wird auch gerne mit den japanischen Begriff Bokeh benannt. In den Zusammenhang geht es auch um die Schönheit des Verlaufes.
Ich könnte da jetzt tiefer in die Materie gehen und schreiben, dass dafür die verwendeten Gläser des Objektives eine Rolle spielen (zB asphärisches Glas neigt zu Zwiebelringen in den Lichtern des Bokehs) oder dass die Anzahl der Lamellen und die Art ihrer Abrundung für ein mehr und weniger gefälliges Bokeh sorgen, aber ich lasse das jetzt erstmal an dieser Stelle, zumal ich hier einen schönen Technik Blog zum Thema geschrieben habe.

Ihr seht, das Thema ist an für sich nicht sehr spannend und wer sich hier über die Seite verirrt (die ja noch nichtmal Lichtsucher, Lichtschacht, Lichtbringer, Lichtsinger, Lichtfinger etc heißt, also keinen Bezug zur Fotografie), ja wer sich hier veriiert, möchte eher ein Foto sehen und weiterklicken.
Aber dieser Theoriequatsch ist gar nicht so schlecht, wenn ihr beim nächsten Mal auf einer Fotoaustellung über das wunderschöne Bokeh einer Aufnahme redet und dann der entsetzten Zuhörerin erklärt, dass es sich hier NICHT um einen Begriff aus der Pornoindustie handelt, sondern um eine andere Form eines cremigen, virtuosen Hintergrundes..

Wer sich für Fotografie ernsthaft interessiert, wird wissen, dass alles, wo viel Glas drin ist, dass Portemonnaie weit geöffnet sein muss, denn es wird teuer!

Ich fange mal ganz banal der kleinen Galerie über ein Standartzoom für das mft Format an:

Auf den ersten linken Bildern seht ihr das elektronische Pancake Zoom 14-42mm EZ f3,5-5,6; die Brennweite bzw Blickwinkel entspricht bei Kleinbild umgerechnet 28-84mm. Als Größenvergleich habe ich das Canon 24-105mm in einer Kaffeebecherversion daneben gestellt

Wenn ihr weiterschaut, seht ihr das aufwendigere Olympus 12-40mm 2,8 pro. Es ist fast eine Blende lichtstärker im Weitwinkel und am Ende sogar zwei Blenden stärker ( f2,8 zu f4 zu f5,6 sind jeweils eine Blende unterschied)
Das Objektiv ist zudem gegen Spritzwasser geschützt ( was dann auch die Kamera haben sollte) und in der tatsächlichen Bildaufnahme auch schärfer gearbeitet.
Aber es stehen 424g gegen leichte 92g, also für das wenige Mehr an Qualität müssen 330g mehr in die Fototasche..
Auf der anderen Seite hätte man mit den Canon 24-105mm f4 IS USM ein Objektiv mit 670g Gewicht.
Wer Landschaftfotos mit Graufilter machen möchte und auch sonst hohe Ansprüche hat, sollte sich das 12-40 Pro Zoom unbedingt anschauen (zB Extremtouristen, die auf bergiger Höhe eine robuste Kamera wie die Olympus OM-D-M5 Mark II benötigen)

Für den ambitionierten Strandurlauber, der mit Frau/Mann und Kind unterwegs ist, reicht aber das 14-42mm allemal aus. (solange kein Sand reinkommt)

Extremer wird unser Vergleich in der nächsten Galerie:

Hier vergleiche ich zwei Portraitobjektive, zum Einen das tolle Olympus 45mm 1,8 (= 90mm an KB) und auf der anderen Seite das Ausnahmetalent Panasonic Leica Nocticron 42,5mm 1,2 OIS ( Beispielbilder hier)

An Verarbeitung und Gewicht könnten die beiden Objektive nicht unterschiedlicher sein, aber sie bilden beide fantastisch ab! Wobei das Pana Leica hier in den Details eine Schippe drauflegt.

Erstaunlich finde ich hier die Abbildungsleistung in den Ecken bei Offenblende grandios. Wobei dieses Objektiv sehr teuer und eher für Portraitfotografen ist, die mit der Anfangsblende von 1,2 einen schönen Unschärfeverlauf erzeugen wollen.
Gewichtstechnisch sind wir hier bei David gegen Goliath Ausmaße von 134g zu 480g!!

Wer sich in dieses mft System von Panasonic und Olympus einkauft, wird in erster Linie das Gewichts der Fotoausrüstung minimieren wollen.. Das wird bei solchen Objektiven immer noch schwer fallen, wobei vergleichbare Pendants von zB Canon mit dem 85mm f1,2 L sogar ein Gewicht von 1 KG haben!

Es kommt halt immer darauf an, was ihr mit den Kameras vorhabt!

Aber wie so oft macht natürlich der Fotograf das Bild und nicht die Kamera!


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Berlin

Category : Blog

Ich war im Mai 2016 beruflich in Berlin und habe meine Olympus Kameras mitgenommen. Leider war das Wetter nicht optimal aber seht selbst:

 


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Frühling in Burghausen

Langzeitbelichtung mittels eines ND3 und ND 1,8 Graufilters

Langzeitbelichtung mittels eines ND3 und ND 1,8 Graufilters

 

Ich habe Ende März paar Tage in Bayern verbracht und natürlich auch die Olympus Kameras mitgenommen. Diesmal habe ich paar Graufilter mit reingepackt und wollte mal so schauen, ob und wie ich fotografiere.

Vorab, Burghausen mit der längsten Burganlage Europas ist wirklich ein schönes beschauliches Städtchen in Niederbayern direkt an der deutsch-österreichischen Grenze. Der heile-Welt-Charme ist phänomenal- vor allem, wenn man direkt aus dem Ruhrgebiet dorthin fährt… Als wäre ich direkt in eine Kulisse eines 50er Jahre Heimatfilms katapultiert. Überall sind die Menschen so aufgeschlossen freundlich, das Leberkäsbrötchen gibt es an jeder Metzgerei ebenso wie frische Bretzel und auch sonst hatte das Wetter mitgemacht! Es war einfach perfekt!

Ich habe die Gunst der Stunde ausgenutzt, und habe Impressionen der Burg Burghausen geschossen (sowohl von deutscher wie auch österreischischer Seite ) und ebenso paar Impressionen drumherum aufgenommen.

Ich hoffe, sie gefallen beim Betrachten!

 

Die Aufnahmen, wo die Wolken so verwischt sind, habe ich mit einen Haida Graufilter und Stativ gemacht, so kann die Kamera 10 Sekunden und mehr belichten und man kann das schwerelose Treiben der Wolken gemütlich aufnehmen.

Ich empfehle hier die Glasfilter von Haida (ND 3.0 und 1.8); ND steht für Neutral Density und heißt nix anderes als Graufilter. Diese sollten per se möglichst ohne Farbstiche funktionieren, was bei Top Produkten wie Lee Filters gut funktioniert aber auch bei Haida in erschwinglicheren Rahmen gut funktioniert. (Lee gilt bei Fotografen als sehr gut und auch sehr teuer). Ob Du dabei ein Filtersystem mit einen Filterhalter kaufst oder direkt ein passenden Schraubfilter, ist wurscht. Das Erstere ist flexibel und das Zweitere erstmal billiger und gepäckfreundlicher. Wie so oft läßt sich überflüssiges Geraffel über das DSLR-Forum oder ebay schnell verkaufen, so dass keine Fehleinkäufe lange gehortet werden müssen..

Zum Thema Langzeitfotografie passt auch mein kleiner Blog Unterweitwinkel ganz gut dazu. Schaut doch einfach mal rein!

INGO0470

 

 


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Unterweitwinkel Fotografie

 

Unterweitwinkel- Gimme more, Baby!

Heute habe ich in meinen Fundus nach Unterweitwinkel gekramt. Zum Einen, weil nächste Woche ein Besuch in der Hauptstadt ansteht und ich paar Fotos aus Berlin nochmal kurz überschauen wollte und zum Anderen, weil ich von einen guten Unterweitwinkelzoom auf ein noch besseres Unterweitwinkel gewechselt bin.
Noch hadere ich mit dem „Besser“; das Panasonic 7-14mm, welches an meiner Olympus M10 diese Bilder reproduziert hat, ist wirklich gut und wunderbar scharf und einzig die Anfälligkeit von Lensflares in einen lilafarbenden Farbstich hat es mich ein bisschen vergrault.

Rückwirkend fällt mir immer wieder auf, wie kritisch ich gegenüber meinen Bildern UND meiner Ausrüstung bin.. Nach einem Shooting speichere ich meine Bilder auf die Festplatte und lasse sie dort gerne mal reifen, bis ich später denke, WOW, dass es ist doch ein gute Bild, einfach kurz durch Lightroom jagen und hossa die Waldfee!

Was ist überhaupt ein Unterweitwinkel? Dafür schaut ihr am Besten in der Herstellerbeschreibung eures Objektives und da müsste etwas stehen wie ergibt am Kleinbild 16-35mm etc. Egal, was für für ein Kameratyp oder Format benutzen, als Referenzwerte zur Beurteilung der richtigen Brennweite werden die Kleinbildwerte von „früher“ genommen! Papas wie Opas Knipse benutzten alle das 35mm Format (ja, diese Filmrollen von damals) und daher haben wir immer noch diese Brennweiten als Standart.
Je nach Kamerahersteller müsst ihr also etwas umdenken oder googeln.. Vollformatknipser mit Sony A7II, Nikon D750 oder Canon 5DII brauchen gar nicht umdenken, da ihre Kamerasensoren genauso groß sind wie ein Kleinbild… Ich als mft Fotograf muss meine Objektivbrennweite mal 2 nehmen.
Alles unter der Standartbrennweite von 50mm gilt als Weitwinkel; wenn wir fokussiert in der Stadt rumlaufen und auf die Ampel oder auch beim Autofahren auf den Verkehr schauen, entspricht das ungefähr ein Sichtfeld von ca 40-50 Grad..
Bis 24mm haben wir dann unseren Weitwinkel (ich glaube, die iPhones haben ein 28mm Brennweite, was einen gemäßigten Weitwinkel von 75 Grad entspricht). Darunter wird es im er komplexer für den Objektivhersteller, da dieser einen hohen konstruktiven Aufwand betreiben muss und wir kommen zum Unterweitwinkel oder Ultraweitwinkel.

Korrigierte Objektive gibt es da in der Regel bis 14mm Brennweite runter, was einen Bildwinkel von 114 Grad entspricht.
Extremer sind Fischaugenobjektive, welches das Bild mit gekrümmten Linien aufnehmen, so dass bei 8mm zwar 180 Grad an den Diagonalen aufgenommen werden, aber dann habt ihr einen Kreis mit viel schwarzen Rändern aufgenommen..

Wenn ihr auf der Bildergalerie schaut, erkennt ihr gut, dass ein UWW (Unterweitwinkel) so oder so eine starke Sache ist! Man bekommt unglaublich viel Motiv aufs Bild!
Kann man dann auch oft tun, macht aber nicht immer Sinn! Warum?

Der Profi würde sagen, dass durch die Betonung des Vordergrundes und Minimierung des Hintergrundes der weitwinkelige Effekt nicht immer substanziell zum Bildaufbau beiträgt, vor allem dann, wenn kein interessanter Vordergrund vorhanden ist..

Und wo kommt das Ganze dann negativ zum tragen? Landschaften! Klingt komisch, ist aber so! Man zeigt zuhause die tollen Urlaubsfotos aus Tunesien oder Borkum oder Ostsee am Strand und zeigt der entgeisterten Verwandtschaft (die doch nur Kaffee und Kuchen abstauben wollte) diesen tooollen Strand und soooviel Meer! Komisch, dass Laaaandschaft und Laaangweilig so nah beieinander liegen!
Was fehlt dann da auf den Bildern? Warum war im Moment des Fotografierens alles so toll und nun ist alles so.. bäh?
Betonung des Vordergrundes! Wo nur Strand und Geröll ist, hätte höchstens ein Geologe Interesse dran, oder die NASA, wenn das Bild vom Mars wäre..
Ihr könnt dieses laangweiligen Effekt gut am Strandbild aus den Kanaren erkennen:

Fuerteventura Strand

Fuerteventura Strand

ich wollte irgendwie eine spannende Langzeitbelichtung mit den Teide im Hintergrund machen (der Berg auf Tenerifa, ich glaube zumindestens, dass es der Teide ist). Also bin ich ewig durch den Geröllsrand dorthin gewatschelt, hab mutig mein Stativ wie ein Bergsteiger seine Fahne auf dem Gipfel in den Strand reingezimmert und fühlte mich wie ein National Geographic Fotograf kurz vor seinem Durchbruch als Starfotograf.
Ich belichtete in der Gisch der rauen See unter Einsatz meines Lebens (nur die Snow Crabs Fischer aus Deadliest Catch- die gefährlichsten Jobs der Welt kommen da geradeso ran.. oder Astronaut auf dem Mars); minutenlang harrte ich von einer Belichtung zur Nächsten, wohlwissend, dass das Meer immer näher kam und die Gezeiten ihren nassen Tribut forderten und als Meisterwerk aus dieser elementaren Begegnung zwischen Mensch und Natur kam dieses … dieses…
echt dieses?..
nur dieses…
..blöde Bild raus!

Viel Lärm um nichts! Keine Einbeziehung des Vordergrundes! Paar olle wasserumspülten Steine machen noch keinen Sommer und der Berg, der war weit hinten und schien die Komposition zu verhöhnen..

Strandaufnahmen brauchen viel Geduld und einen schönen Vordergrund oder noch besser:
lasst die Kamera weg, macht paar Selfies mit eure/n Partner/in und geniesst die untergehende Sonne mit paar netten Schirmchendrinks!
Und so war und ist Berlin zum Beispiel ein spannendes Pflaster für Unterweitwinkel, wie ihr an den Sony Center oder in den diversen Ausstellungen sehen könnt!

 

Sony Center Berlin

Sony Center Berlin

Hervorheben möchte ich da das C/O Berlin im Amerika Haus in der Hardenbergstraße 22-24 in 10623 Berlin: die wechselnden Fotoaustellungen schaue ich mir immer wieder gerne an!
Die Aufnahme hier stammt aus der Ausstellung über den Fundus der berühmten Magnum Agentur. (ich stand tatsächlich nicht mal einen zwei Meter entfernt von der Wand)

 

C/O Berlin Ausstellung Magnum Photography

C/O Berlin Ausstellung Magnum Photography 2014

In der Stadt lohnt sich ein Unterweitwinkel, um die Dramaturgie zu erhöhen und Architektur hervorzuhaben; nicht zu verwechseln mit einem Telezoom für umtriebige Arschitekturfetischisten!

Rockefeller Center New York 2010

Rockefeller Center New York 2010

 

Grand Central Station Main Hall

Grand Central Station Main Hall 2010

 

 

Hagia Sofia Istanbul

Hagia Sofia Istanbul 2013

Wer den Kauf dieser oft teueren Objektive scheut, sollte nach Vorsatzlinsen und Konverter googeln! Selbst fürs iPhone gibt es solche Linsen zum Anklippsen! Macht vor allem dann Sinn, wenn eure beste Hälfte wiedermal angenervt ist, nur weil ihr gerade das 3000ste Bild von irgendeiner langweiligen Straße macht und beim nächsten Mal die Kamera im Hotel lassen müsst..
Einfach iPhone und so ein Ding ranklipsen und so tun, als würdet ihr Selfies machen!

Ihr wisst ja: Happy wife, happy life!

 

Wer schöne Weitwinkelfotos im Einklang mit Landschaft sehen möchte, sollte hier bei Markus BUSCH FOTOGRAFIE mal reinschauen! Er arbeitet viel mit Langzeitbelichtungen und seine Bilder sind das Ergebnis von guter Beobachtung und Geduld!