Category Archives: Blog

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Website Down und die Zeit danach

Category : Blog , Food

Nachdem meine Website durch ein fehlendes Update gecrasht war, ist es ruhig auf dieser Domain geworden.. Zum Glück spiegelt die Web Inaktivität nicht mein Leben wieder! Nach meinen 3 Monats Trip nach Peking bekam ich im April die Chance auf meine 3.Reise nach Hongkong; ein Monat Work&Travel in einer der quirligsten Städte der Welt.. Und es war echt ein Erlebnis!

Dafür nochmal Danke an das tolle Team vom Generalkonsulat in Hong Kong für die tolle Zeit!

Da ich in Hong Kong gerne und viel gegessen habe, kam mir die Idee auf, mein Menu auf meiner Seite um Food zu erweitern.. Interessant ist es eh immer, was es so in fernen Ländern gibt und zum Glück gibt es ja hier in der Heimat auch viele Möglichkeiten, Neues oder Altbewährtes in Restaurants zu entdecken oder selbst zu brutzeln.

 

 


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Ich auf der Großen Mauer in der Nähe von Mutianyu

China reloaded

 

2016 war ich ein zweites Mal in China und diesmal 3 Monate im fernen Osten. Ich werde diesen Blog nach und nach mit Text zu den Bildern füllen. Denn es werden noch Tokyo (Wunderbar!!) und nochmal Hongkong (auch schön) im Einzelnen kommen! Da ich mit meiner neuen Website einige Probleme habe, werde ich da wohl noch eine Menge verbessern müssen, denn so ist diese Seite doch unübersichtlich und ich kann einige Menü Punkte einfach nicht löschen (stehe da echt ratlos da)..

Aber schaut Euch doch die Fotos an.. immerhin schon etwas!


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Der fotografierte Fotograf

Da bin ich knapp über 40 Jahre alt und fange schon an, immer wieder zurückzublicken..
Seit 6 Jahren fotografiere ich intensiver und oft habe ich in Lightroom (mein Bearbeitungs – und Archivierungsprogramm) nur die Bilder markiert, die ich gemacht habe und selten die Bilder, die mein jeweiliger Fotobuddy von mir gemacht hat. Wo immer ich Freunde und Kollegen besucht oder Orte in dieser Welt aufgesucht habe, war ich oft nie allein und rückblickend bin ich froh, dass auch von mir Bilder während dieser Fototouren existieren.
Ich bin nicht sehr eitel und mag mich sowieso nicht gerne auf Fotos sehen, aber wenn man hier und dort sieht, wie ich mal wieder alles für ein Bild gebe (dass dann nachher wiedermal für die Tonne ist), dann macht sogar mir das Betrachten Spaß.

Wenn ich sehe,welche Fotoapparate mich dabei begleitet haben, bekomme ich schon etwas Wehmut. Einige haben mir schöne Erinnerungen beschert, mussten aber den Stand der Technik weichen..
Und an solchen tristen Apriltagen, wo mal eben die vier Jahreszeiten ganz ohne Vivaldi an einen Tag durchgepresst werden, macht es eh Spaß an ferne Orte zu verweilen.
Wenn ihr Lust habt, verweilt doch ein bisschen mit mir und schaut euch den fotografierten Fotografen an:

( wenn die Darstellung nervig ist, klickt einfach auf ein Bild und es öffnet sich eine Galerie, wo ihr in Ruhe die Bilder betrachten könnt)

 

 


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42,5mm f1,2 OIS Leica Nocticron

 

Heute mal eine Lobhudelei auf ein ungewöhnliches Objektiv:

das Panasonic Leica Nocticron 42,5mm f1,2 OIS, ein an KB gerechnetes 85mm Objektiv

Testberichte gibt es dazu en masse, zum Beispiel auf Krolop-Gerst, zwei bekannte Fotografengrößen aus Köln; oder auf Traumflieger, wo Stefan Gross wie gehabt, das Objektiv professionell von der technischen Seite untersucht; ebenso Patrick „Paddy“ Rudolph auf seiner wunderbaren Seite neunzehn72 (schaut euch bitte seine tollen Fotos an!)

Daher gibt es von mir eigentlich nichts mehr dazu beizutragen… außer , dass es ein Kavenzmann ist und an einer leichten Olympus oder Panasonic mft Kamera etwas …dick aufträg ( quasi das Gegenteil von den kleinen Rucksäcken bei voluminösen Frauen)

Zu den Objektivgrößen untereinander im mft System habe ich gestern paar Beispiele gegeben.

Der Preis und das Gewicht machen diese Linse sehr speziell, denn die meisten mft Benutzer bauen ein leichtes „Urlaubssystem“ auf, da sie ihre schwere DSLR (Digital-Single-Lens-Reflex) Kamera wie eine Canon oder Nikon zuhause lassen wollen und günstige Objektive bei Diebstahl leichter zu verschmerzen sind als die weltbekannten L-Linsen von Canon ( da weiß jeder kurzbeinige Langfinger, dass er das Ding für schönes Geld verscherbeln kann).

So bleibt zu Schluß jemand wie mich übrig, der sein Canon Geraffel vor kurzem verscherbelt hat und trotzdem nicht auf schönes Spielzeug verzichten möchte! Denn bei aller Vernunft, ein Hobby braucht keine Vernunft, sondern Passion und bei mir das Kind im Manne, der sich Tim-Tyalor mäßig mit einen rauen „Hohoho!“ an die Güte und Qualität einer solchen Linse erfreut.

Was mir stark an diesen Objektiv auffällt, ist a) die überlegende Lichtstärke, die ca 2/3 Blende stärker ist als die üblichen Festbrennweiten von Panasonic oder Olympus und b) die wirklich überlegende Schärfe und Mikrokontrast, die mir vor allem in Lightroom und Photoshop bzw bei 100 Prozent Beobachtung am Monitor auffällt. Durch dieses Objektiv nimmt die Kamera wirklich mehr Details auf! Und das bereits bei der voll nutzbaren Offenblende von f1,2.

Wenn ihr die Gallery unten anschaut, seht ihr, das auch bei schummrigen Licht des letzten St Patrick Day`s im Fritzpatricks Irish Pub in Rüttenscheid noch tolle Aufnahmen möglich sind, selbst wenn das Licht schon unterirdisch schlecht ist.

 

Bei meinen Selbstportrait, wo ich etwas scruffy aussehe (ja, paar Tage den Rasierer geschont), sieht man gut diese wunderbare Schärfe und auch mein in Photoshop bearbeitetes SW Seitenprofil geht einfach gut in der Bearbeitung.

Dieses Objektiv macht Laune, auch wenn es wirklich teuer ist! Wobei ich da auch noch das Olympus 7-14mm 2,8 Pro habe, welches NOCH voluminöser und schwerer ist…

Es ist ein schönes Objektiv, welches bei Offenblende benutzt werden will

Zum Abschluß könnt ihr euch bei weiteren Interesse ein Review bei Blunty DigiDirect anschauen. Leider hat Kai Wong von DigitalRev noch keine Beiträge dazu geschrieben, aber ein Besuch auf seiner Website lohnt sich für jeden halbwegs Fotointeressierten! Seine Beiträge erreichen ca 3-4 Millionen User weltweit!

 

 


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Berlin

Category : Blog

Ich war im Mai 2016 beruflich in Berlin und habe meine Olympus Kameras mitgenommen. Leider war das Wetter nicht optimal aber seht selbst:

 


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Frühling in Burghausen

Langzeitbelichtung mittels eines ND3 und ND 1,8 Graufilters

Langzeitbelichtung mittels eines ND3 und ND 1,8 Graufilters

 

Ich habe Ende März paar Tage in Bayern verbracht und natürlich auch die Olympus Kameras mitgenommen. Diesmal habe ich paar Graufilter mit reingepackt und wollte mal so schauen, ob und wie ich fotografiere.

Vorab, Burghausen mit der längsten Burganlage Europas ist wirklich ein schönes beschauliches Städtchen in Niederbayern direkt an der deutsch-österreichischen Grenze. Der heile-Welt-Charme ist phänomenal- vor allem, wenn man direkt aus dem Ruhrgebiet dorthin fährt… Als wäre ich direkt in eine Kulisse eines 50er Jahre Heimatfilms katapultiert. Überall sind die Menschen so aufgeschlossen freundlich, das Leberkäsbrötchen gibt es an jeder Metzgerei ebenso wie frische Bretzel und auch sonst hatte das Wetter mitgemacht! Es war einfach perfekt!

Ich habe die Gunst der Stunde ausgenutzt, und habe Impressionen der Burg Burghausen geschossen (sowohl von deutscher wie auch österreischischer Seite ) und ebenso paar Impressionen drumherum aufgenommen.

Ich hoffe, sie gefallen beim Betrachten!

 

Die Aufnahmen, wo die Wolken so verwischt sind, habe ich mit einen Haida Graufilter und Stativ gemacht, so kann die Kamera 10 Sekunden und mehr belichten und man kann das schwerelose Treiben der Wolken gemütlich aufnehmen.

Ich empfehle hier die Glasfilter von Haida (ND 3.0 und 1.8); ND steht für Neutral Density und heißt nix anderes als Graufilter. Diese sollten per se möglichst ohne Farbstiche funktionieren, was bei Top Produkten wie Lee Filters gut funktioniert aber auch bei Haida in erschwinglicheren Rahmen gut funktioniert. (Lee gilt bei Fotografen als sehr gut und auch sehr teuer). Ob Du dabei ein Filtersystem mit einen Filterhalter kaufst oder direkt ein passenden Schraubfilter, ist wurscht. Das Erstere ist flexibel und das Zweitere erstmal billiger und gepäckfreundlicher. Wie so oft läßt sich überflüssiges Geraffel über das DSLR-Forum oder ebay schnell verkaufen, so dass keine Fehleinkäufe lange gehortet werden müssen..

Zum Thema Langzeitfotografie passt auch mein kleiner Blog Unterweitwinkel ganz gut dazu. Schaut doch einfach mal rein!

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Unterweitwinkel Fotografie

 

Unterweitwinkel- Gimme more, Baby!

Heute habe ich in meinen Fundus nach Unterweitwinkel gekramt. Zum Einen, weil nächste Woche ein Besuch in der Hauptstadt ansteht und ich paar Fotos aus Berlin nochmal kurz überschauen wollte und zum Anderen, weil ich von einen guten Unterweitwinkelzoom auf ein noch besseres Unterweitwinkel gewechselt bin.
Noch hadere ich mit dem „Besser“; das Panasonic 7-14mm, welches an meiner Olympus M10 diese Bilder reproduziert hat, ist wirklich gut und wunderbar scharf und einzig die Anfälligkeit von Lensflares in einen lilafarbenden Farbstich hat es mich ein bisschen vergrault.

Rückwirkend fällt mir immer wieder auf, wie kritisch ich gegenüber meinen Bildern UND meiner Ausrüstung bin.. Nach einem Shooting speichere ich meine Bilder auf die Festplatte und lasse sie dort gerne mal reifen, bis ich später denke, WOW, dass es ist doch ein gute Bild, einfach kurz durch Lightroom jagen und hossa die Waldfee!

Was ist überhaupt ein Unterweitwinkel? Dafür schaut ihr am Besten in der Herstellerbeschreibung eures Objektives und da müsste etwas stehen wie ergibt am Kleinbild 16-35mm etc. Egal, was für für ein Kameratyp oder Format benutzen, als Referenzwerte zur Beurteilung der richtigen Brennweite werden die Kleinbildwerte von „früher“ genommen! Papas wie Opas Knipse benutzten alle das 35mm Format (ja, diese Filmrollen von damals) und daher haben wir immer noch diese Brennweiten als Standart.
Je nach Kamerahersteller müsst ihr also etwas umdenken oder googeln.. Vollformatknipser mit Sony A7II, Nikon D750 oder Canon 5DII brauchen gar nicht umdenken, da ihre Kamerasensoren genauso groß sind wie ein Kleinbild… Ich als mft Fotograf muss meine Objektivbrennweite mal 2 nehmen.
Alles unter der Standartbrennweite von 50mm gilt als Weitwinkel; wenn wir fokussiert in der Stadt rumlaufen und auf die Ampel oder auch beim Autofahren auf den Verkehr schauen, entspricht das ungefähr ein Sichtfeld von ca 40-50 Grad..
Bis 24mm haben wir dann unseren Weitwinkel (ich glaube, die iPhones haben ein 28mm Brennweite, was einen gemäßigten Weitwinkel von 75 Grad entspricht). Darunter wird es im er komplexer für den Objektivhersteller, da dieser einen hohen konstruktiven Aufwand betreiben muss und wir kommen zum Unterweitwinkel oder Ultraweitwinkel.

Korrigierte Objektive gibt es da in der Regel bis 14mm Brennweite runter, was einen Bildwinkel von 114 Grad entspricht.
Extremer sind Fischaugenobjektive, welches das Bild mit gekrümmten Linien aufnehmen, so dass bei 8mm zwar 180 Grad an den Diagonalen aufgenommen werden, aber dann habt ihr einen Kreis mit viel schwarzen Rändern aufgenommen..

Wenn ihr auf der Bildergalerie schaut, erkennt ihr gut, dass ein UWW (Unterweitwinkel) so oder so eine starke Sache ist! Man bekommt unglaublich viel Motiv aufs Bild!
Kann man dann auch oft tun, macht aber nicht immer Sinn! Warum?

Der Profi würde sagen, dass durch die Betonung des Vordergrundes und Minimierung des Hintergrundes der weitwinkelige Effekt nicht immer substanziell zum Bildaufbau beiträgt, vor allem dann, wenn kein interessanter Vordergrund vorhanden ist..

Und wo kommt das Ganze dann negativ zum tragen? Landschaften! Klingt komisch, ist aber so! Man zeigt zuhause die tollen Urlaubsfotos aus Tunesien oder Borkum oder Ostsee am Strand und zeigt der entgeisterten Verwandtschaft (die doch nur Kaffee und Kuchen abstauben wollte) diesen tooollen Strand und soooviel Meer! Komisch, dass Laaaandschaft und Laaangweilig so nah beieinander liegen!
Was fehlt dann da auf den Bildern? Warum war im Moment des Fotografierens alles so toll und nun ist alles so.. bäh?
Betonung des Vordergrundes! Wo nur Strand und Geröll ist, hätte höchstens ein Geologe Interesse dran, oder die NASA, wenn das Bild vom Mars wäre..
Ihr könnt dieses laangweiligen Effekt gut am Strandbild aus den Kanaren erkennen:

Fuerteventura Strand

Fuerteventura Strand

ich wollte irgendwie eine spannende Langzeitbelichtung mit den Teide im Hintergrund machen (der Berg auf Tenerifa, ich glaube zumindestens, dass es der Teide ist). Also bin ich ewig durch den Geröllsrand dorthin gewatschelt, hab mutig mein Stativ wie ein Bergsteiger seine Fahne auf dem Gipfel in den Strand reingezimmert und fühlte mich wie ein National Geographic Fotograf kurz vor seinem Durchbruch als Starfotograf.
Ich belichtete in der Gisch der rauen See unter Einsatz meines Lebens (nur die Snow Crabs Fischer aus Deadliest Catch- die gefährlichsten Jobs der Welt kommen da geradeso ran.. oder Astronaut auf dem Mars); minutenlang harrte ich von einer Belichtung zur Nächsten, wohlwissend, dass das Meer immer näher kam und die Gezeiten ihren nassen Tribut forderten und als Meisterwerk aus dieser elementaren Begegnung zwischen Mensch und Natur kam dieses … dieses…
echt dieses?..
nur dieses…
..blöde Bild raus!

Viel Lärm um nichts! Keine Einbeziehung des Vordergrundes! Paar olle wasserumspülten Steine machen noch keinen Sommer und der Berg, der war weit hinten und schien die Komposition zu verhöhnen..

Strandaufnahmen brauchen viel Geduld und einen schönen Vordergrund oder noch besser:
lasst die Kamera weg, macht paar Selfies mit eure/n Partner/in und geniesst die untergehende Sonne mit paar netten Schirmchendrinks!
Und so war und ist Berlin zum Beispiel ein spannendes Pflaster für Unterweitwinkel, wie ihr an den Sony Center oder in den diversen Ausstellungen sehen könnt!

 

Sony Center Berlin

Sony Center Berlin

Hervorheben möchte ich da das C/O Berlin im Amerika Haus in der Hardenbergstraße 22-24 in 10623 Berlin: die wechselnden Fotoaustellungen schaue ich mir immer wieder gerne an!
Die Aufnahme hier stammt aus der Ausstellung über den Fundus der berühmten Magnum Agentur. (ich stand tatsächlich nicht mal einen zwei Meter entfernt von der Wand)

 

C/O Berlin Ausstellung Magnum Photography

C/O Berlin Ausstellung Magnum Photography 2014

In der Stadt lohnt sich ein Unterweitwinkel, um die Dramaturgie zu erhöhen und Architektur hervorzuhaben; nicht zu verwechseln mit einem Telezoom für umtriebige Arschitekturfetischisten!

Rockefeller Center New York 2010

Rockefeller Center New York 2010

 

Grand Central Station Main Hall

Grand Central Station Main Hall 2010

 

 

Hagia Sofia Istanbul

Hagia Sofia Istanbul 2013

Wer den Kauf dieser oft teueren Objektive scheut, sollte nach Vorsatzlinsen und Konverter googeln! Selbst fürs iPhone gibt es solche Linsen zum Anklippsen! Macht vor allem dann Sinn, wenn eure beste Hälfte wiedermal angenervt ist, nur weil ihr gerade das 3000ste Bild von irgendeiner langweiligen Straße macht und beim nächsten Mal die Kamera im Hotel lassen müsst..
Einfach iPhone und so ein Ding ranklipsen und so tun, als würdet ihr Selfies machen!

Ihr wisst ja: Happy wife, happy life!

 

Wer schöne Weitwinkelfotos im Einklang mit Landschaft sehen möchte, sollte hier bei Markus BUSCH FOTOGRAFIE mal reinschauen! Er arbeitet viel mit Langzeitbelichtungen und seine Bilder sind das Ergebnis von guter Beobachtung und Geduld!


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Mein Wechsel von Vollformat zu mft

Mein Wechsel von Kleinbildformat zum micro-four-thirds Format oder besser:
mein Wechsel von Canon -megageil- Kamera zu Olympus -niedlich klein- Kamera

Hallo, ich heiße Ingo (und nein, ich werde nicht gemobbt, also halte ich auch nicht meine Fresse) und ich fotografiere seit fast 6 Jahren intensiver mit einer Systemkamera; das ist eine Kamera, wo man an ein sogenanntes Bajonett ein Objektiv ranflantscht, um richtig geile Bilder zu machen!

Ich fing 2010 in New York mit der Fotografie an; durch meine Arbeitsstelle wohnte ich für ein Jahr direkt in Manhattan und fing dort während der letzten 4 Monate intensivst mit einer Canon EOS 50D an, das Geheimnis der guten Fotos zu entlüften. Ich las, wie ein trockener Schwamm das Wasser aufsaugt, alles über Fotografie, Technik und Software, um aus meiner 50D gute Fotos zu entlocken.

Im Nachhinein war ich nicht unbedingt töricht, aber dermaßen infiziert, dass ich mich vor allem mit der Technik von Panoramen, Architektur und natürlich New York at it self beschäftigt habe. Ich lernte also erstmal das Handwerk der Fotografie von Anfang an (Wirkungsweise der Blende auf Bildgestaltung und Auslösezeiten und Grundlagen der Bildgestaltung).

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Das Rockefeller Center mitsamt Atlas Statue stand hinter/über mir und vorne die St Patricks Cathedral

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Zwei Panoramen aus dieser Zeit hängen noch als Geschenk im German House in New York, was mich immer wieder stolz macht!

New York First Avenue and Eastriver - klein

Skyline 9-11 Memorial abenddämmerung Kopie klein

New York war also mein Startpunkt in dieses faszinierende Hobby und ich fing in Deutschland an, mich mit der Portraitfotografie auseinanderzusetzen. Also mussten ein paar Systemblitze her, damit ich das Licht „führen“ kann. Zusehends kamen immer mehr Objektive und eine größere Kamera als die 50D in mein Besitz.
Mit der Canon EOS 5D Mark II bekam ich eine Kleinbildkamera für Fotostudios in die Hände, die mich wirklich überzeugte! Das Bild – WOW! Die Handhabung – HOHO! Give it to me Baby! Oho Oho!

Ja, das Leben in diesen Tagen war von Glück geprägt und es schien eine Art Ruhe in sein Herz zu kehren: so oder so ähnlich würde eine Rückblende in meiner Legende der Leidenschaft klingen, wenn ich nur noch einen Erzähler finde, der das so richtig großväterlich tief und weise sprechen kann.

Als ich 2012 für ein Jahr in Istanbul arbeitete, fokussierte ich die Fotografie mehr Richtung Street und Menschen im Allgemeinen. Ich wollte nun Aufnahmen machen, die weniger von Technik als von Menschen beseelt waren.
Insgesamt gelang mir das ganz passabel, aber ich merkte, dass ich mich freier entfalten konnte, wenn ich im Urlaub einen Ort besuchte und dort noch nicht von den Sitten und Gebräuchen vereinnahmt wurde ( je mehr ich mich in einem Ort einarbeite und mich mit der Kultur auseinandersetze, desto weniger traue ich mich, da auszubrechen, um ein gutes Foto aufzunehmen).

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Polizeibegleitung einer Demonstration auf der Istiklal Caddesi, der Hauptfussgängerzone in Nähe zum Taximplatz 2013

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Panorama vom Dach des deutschen Generalkonsulates in Istanbul 2012

Streetfotografie bedeutet heute für mich, immer aus meiner natürlichen heimeligen Schutzatmosphäre auszubrechen und nahe an mein Objekt ranzutreten, denn nur so wirkt ein Foto auf den Betrachter; damals nahm ich auch viele Bilder mit leichten Telebrennweiten auf und diese Bilder überzeugen mich heute nicht mehr!

Auch das fällt mir immer wieder auf: ein damals als toll gelungenes Foto entpuppt sich heute für mich als nicht mehr so toll, während mir ein lockerer Schnappschuss in einem anderen Ordner viel intensiver und emotionaler erscheint. Daher bewahre ich die Fotos mitsamt RAW (also Originaldateien) auf, um so in Zukunft durch bessere Bildbearbeitungskenntnisse oder Geschmacksempfinden noch ein schönes Foto zu entdecken.

Gute Bilder sind mir auf meine Reisen nach Ouagadougou in Burkina Faso und vor allem in New Delhi in Indien gelungen. Gut im Sinne meines Geschmacks, da ich sie als wichtige Meilensteine für das Reiseerlebnis oder auch den Look empfinde.
In Indien merkte ich allerdings 2013, dass ich doch sehr viel Ausrüstung mitschleppe, was vor allem bei über 40 Grad eine schweißtreibende Angelegenheit war.

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Rennende Frau in der Nähe von Ouagadougou in Burkina Faso 2013

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Hühnertransport in Ouagadougou (sie leben noch alle!) 2013

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Slumboy in New Delhi, Indien 2013

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Not a girl, not yet a woman ; Slum, New Delhi, Indien 2013

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So siehts aus, wenn man zuviel mit sich rumschleppt und nicht befreit dabei ausschaut..

Trotzdem wechselte ich 2014 in Tunis von meiner 5D Mark II auf die 5D Mark III, die durch mehr Fokuspunkte und zwei Kartenslots eine echte Bereicherung darstellte. Nichtsdestotrotz sah ich immer aus wie ein Fotoreporter und dementsprechend reagierten die Tunesier entweder freundlich oder wütend- ich fiel nunmal auf mit meinen Rucksack und der schweren (und teuren) Kamera. Verwunderlicherweise wurde ich nicht ausgeraubt oder verhaftet..
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Wobei dieser Schuhputzer mir noch 300m hinterhergebüllt hatte… Junge, Junge, der war not amused, Tunis 2014

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Ein herumeilender Kellner, Tunis 2014

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Ein zufriedener Gemüseverkäufer auf dem Markt in Tunis 2014 (eines meiner Lieblingsfotos mit 5DIII und Sigma 35mm 1,4)

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Hier hatte ich durchaus Angst, da Militärangehörige ein großes Problem darstellen können, Tunis 2014

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Wirklich nicht schön… Tunis 2014

Während meiner Zeit in Tunis erwarb ich (aus Deutschland) eine Canon EOS M, welche ich als schöne Ergänzung zur Streetfotografie einzusetzen gedachte… falsch gedacht! Der Autofokus war für meine Bedürfnisse einfach zu langsam! Die Verarbeitung der kleinen Kamera und der Objektive waren wirklich tadellos! Aber sie war mir zu langsam! Es heißt ja Point and Shoot, man sieht ein Motiv und BÄM, muss es im Kasten sein… Aber während man in Villabacho das Foto im Kasten hat ist in Villariva noch eifrig Fokuspumpen angesagt und damit jede Straßenszene vorbei.

EOS-M bei 26mm f4

EOS-M bei 26mm f4

Aber ich war angefixt auf diese kleinen spiegellosen Kameras; ich mochte die Idee, mit einer kleinen Kamera unentdeckter meine Lieblingsmotive aufzunehmen.
Daher kam 2014 eine Olympus m43 (43 für das Format 3 zu 4) Systemkamera ins Haus und zwar die Olympus E-M10 OM-D.
Ich bekomme bis heute nicht die richtige Bezeichnung der Kameramodelle für Olympus hin; aber das ist nicht schlimm, denn das Menu dieser Handschmeichler kann genauso verwirrend sein! Also gab es von der Bezeichnung UND vom Menü gegenüber Canon paar Rückschritte.

Aber als ich mich mit dem kleinen Satan auseinandersetzte, entdeckte ich etwas, was ich so ein bisschen bei der großen Canon vermisste… den puren Spaß am Fotografieren!

Ein elektronischer Sucher wäre vorher ein NoGo für mich, aber nun kann ich das Bild vor dem Drücken des Auslösers so einstellen und sehen, wie es aufgenommen wird! Hammer! Und ein Druck auf ein Knöpfchen öffnet eine einfache Graduationskurve, wo ich die Schwarz- und Weißwerte anheben oder absenken kann.
Diese Funktionen, gepaart mit dem Monochrom Modus, ließen mich Bilder aufnehmen, die ich sonst mit Lightroom hätte bearbeiten müssen – und ich konnte diese Bilder einfach per Direkt-WLAN auf mein Handy packen und per Whatsapp oder Whatsauchimmer verschicken!

Olympus OM-D-E-M10 mit dem Pana Leica 25mm 1,4

Olympus OM-D-E-M10 mit dem Pana Leica 25mm 1,4- was für ein Objektiv (und was für eine Frau)

Tofino Burger

Tofino Burger (Eines der besten Burgerschmieden Deutschlands); schöne unauffällligeFoodfotografien, die sich gut mit der kleinen Olympus realisieren lassen

17mm bei ISO 16000

17mm bei ISO 16000 High Iso reicht nur für Reportage, aber ein Smartphone hätte hier gar nix gebracht und eine Canon EOS 5D hätt ich nie hier mitgenommen!

Klingt nach Kinderspielereien, macht sich im Urlaub aber sehr, sehr nützlich, wenn man statt griesellangweiliger Smartphone-Bilder (welche ja meist durch den Weitwinkel von ca. 24-28mm nicht immer spannende Fotos generieren) tolle Aufnahmen mit Flair präsentieren kann und das mit einer Kamera, die auch locker in die Handtasche der Freundin passt!
Und nicht zu vergessen, dass der Autofokus wirklich sehr schnell ist! Für Sportaufnahmen wegen der nicht so überragenden Nachverfolgung eher weniger geeignet, aber für die Straßenfotografie wirklich gut!

Die große Kamera blieb immer mehr und mehr zuhause… Bis ich letztes Jahr meine lang ersehnte China Reise in Angriff nahm, und dort beide Systeme mitnahm!
Mittlerweile hatte ich für Olympus zwei Kameras und ca. 5 Objektive zuhause, ebenso wie für die Canon!
China war ein langgehegter Traum von mir, da ich schon immer mal auf der chinesischen Mauer stehen wollte- dass war ich meinen jüngeren Ego noch als Lebenswunsch übrig (quasi ein Teil meiner Bucket List gestrichen).

Ich bin unterwegs mit dem Rucksack fast gestorben vor Schmerzen- das Teil war echt schwer! Abwechselnd benutzte ich mal die Olys und mal die Canon: letztere auf meinen Aufstieg auf die Große Mauer, was mich echt herausforderte! Das Gewicht war echt einfach zuviel für eine Walk-around Kamera.

Da hatte ich die Wahnsinnsvollformatkamera und die kleinen Olympus dabei und war nach meiner Reise nicht wirklich zufrieden mit den Fotos.. Zwei Systeme auf einer Reise war irgendwie nicht sinnvoll… So wollte ich nicht noch mal eine Reise antreten; lieber auf eine Kamera konzentrieren und dann das Maximale herausholen!

17mm 1,8 und Monocrom ART Filter

17mm 1,8 und Monocrom ART Filter; hier kam das Bild direkt aus der Kamera ohne Nachbearbeitung am Rechner

In den letzten Monaten benutzte ich meine Canon nur noch für Portrait und Studioarbeiten, wobei ich dieses aus Gewohnheit tat und um die große Lady mal aus dem Schrank zu holen. Und selbstverständlich sind die Aufnahmen wirklich spitze! Die Canon 5D Mark III ist eine über 2000 Euro teure professionelle Kamera, die vor allem mit guten Objektiven (und die hat Canon definitiv) High End Bilder macht.
Nur bin ich kein Profi-Fotograf, verdiene nicht mein Geld damit und habe berufsbedingt niemals Zeit für Termine, geschweige denn Hochzeiten etc. und das ganze als Gewerbe anmelden, Lohnsteuer empfinde ich als zu kompliziert!
Also habe ich einen Ferrari in der Garage stehen, wo ich doch lieber Golf fahre.

Daher entschloß ich, mich auf ein System zu reduzieren und mit Wehmut verkaufte ich mein Vollformatgeraffel.

Daher der Wechsel, um in Zukunft auf Portabilität und Leichtigkeit zu setzen!

Natürlich ist damit nicht das letzte Wort gesprochen, da viele Hersteller wie zum Beispiel Fuji, sehr schöne und interessante Kameras mit sehr guten Sensortechnologien anbieten.. Aber ich werde mal schauen, was ich mit meinen kleinen Kameras noch so anstellen kann..

2 Aufnahmen mit Olympus 25mm 1,8 in PS verschmolzen

2 Aufnahmen mit Olympus 25mm 1,8 in PS verschmolzen; auch Studio geht zukünftig mit der Olympus!


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Heute mal Kulinarisch

Category : Blog

Da ich durch meine Arbeit wenig Zeit habe für private Fotoprojekte überlege ich nach und nach, ob ich nicht mein liebstes Hobby mit der Fotografie verbinden sollte..
Waaas, nicht Fotografie ist Dein liebstes Hobby? Du knipst doch dauernd, könnte man denken. Aber vor der Fotografie hab ich schon immer gerne gekocht.
Durch meine Aufenthalte im Ausland habe ich echt eine Menge geilen Zeugs gegessen und so vor allem in der asiatischen Küche mit ihren unendlichen Geschmacksrichtungen ein wahrhaft „gefundenes Fressen“ gewonnen.

Es gibt Kräuter und Gerichte, die sich einem erst mit der Zeit erschließen, ein gutes Beispiel ist Koriander. Sieht aus wie Blattpetersilie, hat aber einen komplett anderen „seifigen“ Geschmack. 2006 habe ich mir auf dem Wochenmarkt Premier Mai in Algier so ein Bündel Koriander geholt, da ich Petersilie für eine Suppe brauchte. ZackZack, SchnippelSchnippel habe ich das ganze Bündel in die Suppe gefegt und wurde mit einem scheußlichen Geschmack belohnt.. Boah, hab ich das Zeug gehasst! Ich konnte partout nicht verstehen, wie sich sowas jemand irgendwo ins Essen reintut..

Immerhin lernte ich in Algier Harissa und Merguezwürstchen kennen und wie man aus echten Grundzutaten sein Essen so ganz ohne Instantgewürze zusammenkocht.

Erst 1 1/2 Jahre später in meinen Jahr in Indonesien lernte ich, dass Koriander essentiell für eine gute Tom Yang Suppe ist (eine scharf-saure Suppe mit Garnelen) und kam immer mehr auf den Geschmack.

Indonesien war ein Mekka für gutes Essen! Die Indonesier selbst frittieren für ihr Leben gern und haben paar echt tolle Gerichte (die besten Satesaucen weltweit!!), aber weit wichtiger war der regionale Einfluß der anderen Staaten für die Gastronomieszene in Jakarta!
Waygu aus Australien, Gerichte aus Thailand wie eben Tom Yang, Sushi aus Japan, richtige Chinarestaurants mit handgemachten-und gewirbelten Nudeln, Indisch und so viele andere Einflüsse, die in eine Fusion Food Gastronomie führen..
Kulinarisch unglaublich spannend!
Ich habe nur zweimal in meinen Indonesien-Jahr eine Lebensmittelvergiftung gehabt- einmal durch unsere eigene indonesische Köchin (weil mein älterer Kollege auf deutsches Essen bestand und Frikadellen aus Schweinefleisch NICHT durchgegart in einer schwülen 40 Grad Umgebung der Blitzkrieg für Magen/Darm sind) und beim zweiten Mal war es vor den Besuch des Borubudur Tempels auf Yokjakarta, wo ich ein Chicken Wrap bei einer berühmten Fast Food Kette mit dem goldenen M hatte.. Das war ein wirklicher Angriffskrieg! Ich dachte wirklich, ich gehe von dieser Welt; dank einer Überdosis Immodium Akut konnte ich noch den Tempel sehen, aber ich habe gelitten!

In den folgenden Jahren konnte ich mein Spektrum erweitern durch noch mehr Tom Yang Suppen in Thailand und viele andere Sachen, die ich mir in anderen Straßen Bangkoks gekauft habe. Tom Yang ist an sich schon eine Suppe, die durch ihre Schärfe pures Leben einhaucht, aber ausgerechnet in einem Deutschen Restaurant inmitten von Bangkok habe ich meinen Gegner in dieser scharf-sauren Garnelen Suppe gefunden… Die war so scharf, dass ich nicht mal mehr die Garnelen in der Suppe ohne Schmerzen essen konnte.. Auch das Bier, das daneben stand konnte mein Leid nicht lindern.. Da hing ich zum Gelächter der Tischrunde schwitzend über dieser riesigen nicht enden wollenden Schüssel und wusste, das dies nur der erste Akt in meiner Welt der Schmerzen war (ihr wißt, jedes scharfe Gericht verdaut man zweimal).

Ach, und wo ich von Schärfe rede: ich war erst paar Tage in Jakarta und hatte das Glück, mit einem meiner besten Kumpel zusammenzuarbeiten. Hell zeigte mir voller Eifer die besten Läden Jakartas. Als wir zusammen auf einem Empfang der malaysischen Botschaft geladen waren, habe ich die erste Erfahrung mit dem lecker eingelegten süss-sauren Gemüse gemacht, den „Pickles“; leider entpuppte sich ein Minigürkchen als ultrascharfe Chilli, die ich als Ganzes gegessen habe… Da hing ich piekfein im Anzug und Schnappatmung und die asiatischen hochrangigen Tischachbarn guckten mich nur verstört an, bis mir die Freundin von einen Kollegen die lindernde Schokocreme vom Buffet holte…

Habe ich schon erwähnt, dass ich ein Talent habe, mich in aller Öffentlichkeit zu blamieren?

Witzigerweise habe ich in New Delhi wie auch Goa kein einziges Mal Magen/Darm Beschwerden gehabt (den berüchtigten Delhi Belly). Erst in Delhi habe ich angefangen, indisches Essen zu Lieben! Indisches Essen ist sehr komplex mit seinen Würzmischungen..
Wo andere Kulturen wie Thailänder, Vietnamnesen oder Japaner für ein gutes Essen wie eine kleine Band oder ein Streichquartett sind, ist indisches Essen mit seinem Übermass an Gewürzen wie ein pompöses Orchester! Wer einmal in Old Delhi am Spice Market war, kann sich das Ausmass gut vorstellen- überall atmet man in der Hitze diese Melange an Gewürzen und Chillis ein und hat das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen…
Wer indischs Essen mag, sollte mal selber den tollen Paneerkäse machen; ein schnittfester, frischer Käse aus Kuhmilch, den man hervorragend braten und würzen kann..
In Hongkong habe ich absichtlich in den „einheimischt“ wirkenden Läden gegessen, wo sich sonst kein Touri hin verirrt- immer mit der Devise, wo viele Einheimische essen, da gehste hin. Und ich habe da wirklich hammer Suppen und auch Dumplings (gedämpfte Teigtaschen mit Füllung) gegessen. Kulinarisch ist Hongkong der Burner! Peking fand ich auch gut, aber da gabs oft Probleme mit der Verdauung..

Zum Glück muss man nicht weit reisen, um gutes Essen zu bekommen! Habe ich noch 2010 den besten Burger überhaupt in New York gegessen, so bekomme ich jetzt in unmitelbarer Nachbarschaft einen Burger aus frischen Bio Beef Medium an den Tisch serviert (mit unglaublich krossen Pommes; Stichwort: Tofino).

Für Fans der asiatischen Küche empfinde ich Berlin als Mekka! Alleine vom Preis-Leistungsgebot bekommt man dort alle authentischen Gerichte.. Ich danke immer noch dem „Onkel Ho“ für meine erste vietnamnesische Pho Bo Suppe!

Zudem tut sich was in der kulinarischen Streetfoodszene, wobei ich den Begriff nahe am Abgrund der Überstrapaziertheit empfinde…

Und mit etwas Geschick läßt sich die eine oder andere Urlaubserfahrung auch nachkochen!
Und das werde ich heute mit der Pho Bo Suppe machen, wo in einer Rindfleisch/ Nudelsuppe kurz vor dem Essen dünn geschnittene Filetscheiben in die heiße Suppe zum Durchziehen serviert werden..

Ein Gedicht!

Zum Schluß will ich noch loswerden:
Nicht durch Sprache lernt man Länder kennen, sondern durch das Essen!

In diesen Sinne

Euch einen schönen Sonntag auch ohne Fotos