Ramen

#2018/1 aki no ramen Beijing                   #2018/2 ippudo Beijing

Warnung: die folgenen Zeilen sind NICHT glutenfrei und vegan!

Irgendwann erwähnte ich, dass ich Essen mag (also nicht mein neue gewählte Heimat, sondern Food). In den letzten Jahren gab es viele tolle Foodtrends, in meiner Erinnerung fing es an mit den Wechsel von China zu Thai Restaurants hin zur Vietnamesichen Küche und natürlich Sushi. Auch der Burger Trend würde ein eigenes Kapitel verdienen (weil es einfach geil ist, wie man aus einer Fleischbullette mit Brötchen einen richtigen Gaumenschmaus zaubert)

Meine Jugend wurde von der ostfriesischen Küche beherrscht und selbst Paprika war zu exotisch für unseren Tisch. Dazu hatte mein alter Herr eine starke Abneigung gegen Fisch (ein Ostfriese, der kein Fisch mag! Und das kann man sich nichtmal auf der Zunge zergehen lassen!).
Also mochte ich auch kein Fisch und exotisches Essen lernte ich erst in den stadteigenen Glutamatpalästen aka Asia Restaurant kennen. Dass ich später dann doch Fisch gegessen habe und absoluter Sushi Fan bin, versteht sich fast schon von selbst…

Eure erste Erfahrung mit der asiatischen war doch auch Huhn Süss-Sauer, oder? Gebt es zu!

Ich war jung, konnte noch nicht kochen und fand den ganzen China Kram toll! Auch die Filme damals von Tsui Hark ( a chinese ghost story) fand ich toll- also Rund um ein Fan von dieser mysteriösen asiatischen Kultur.
Dass mich meine Lebenswege dreimal nach Peking führen würde (stand 2018 3x Peking, 3x Hongkong, 2x Tokyo), hätte ich damals nie gedacht und wenngleich das chinesische Essen vor Ort wirklich toll ist, geht es mir im Kern um die chineische Nudelsuppe japanischer Art: RAMEN!

Dieses Gericht vereinheitlich zwei gegensätzliche Kulturen in einer Schüssel: die Kunst der Nudelfertigung der Chinesen, die seit jeher alle Variationen aus Teig gezogener Fladen essen und das Streben der Japaner, nach einer perfekten Brühe für diese Nudeln.

Dazu der unvermeidliche Wikipedia Eintrag:
Ramen (…)Diese Nudeln, vor allem aber auch die daraus hergestellte Nudelsuppe, werden Ramen genannt. Ursprünglich stammt das Gericht aus China, dort bekannt als Lamian (拉麵 / 拉面, lāmiàn ‚handgezogene Nudeln‘), wurde aber im 19. Jahrhundert von der japanischen Küche übernommen und angepasst.
In Japan werden Ramen in speziellen Restaurants – den „Ramen-Läden“ bzw. „Ramen-ya“ (ラーメン屋) [1] [2] – verkauft, die sich ausschließlich auf den Verkauf dieser Suppen spezialisiert haben. Außerhalb Japans sind Ramen vor allem als Instantnudelsuppen bekannt.

Ramen ist ein Nudelgericht, dass meist mit einer Brühe und paar Einlagen serviert wird; das Gericht wird nach dem Baukastenprinzip hergestellt und eignet sich hervorragend als Fastfood mit Slowfoodmigrationshintergrund.
Und viele von Euch kennen sicher die Instant Ramen, die für den schnellen Hunger zwischendurch praktisch sind.

Aber mir geht es um den real Stuff, den geilen Scheiß, der Gourmetkelle auf dem Teller!

Und deshalb werde ich unter dem Hashtag #ramen ein paar Beiträge dazu schreiben. Von Düsseldorf über Berlin nach New York, Hong Kong, Peking und Tokyo hat mich meine Reise zu den verschiedensten Ramen – Läden geführt und auch am heimischen Herd habe ich mich an einer 14st Brühe aus Schweinekram gewagt und eine Tokotsu Brühe mit Charshu selbst hergestellt.