Ouagadougou

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Heute ein kleiner Reisebericht aus Burkina Faso, wo ich im Januar 2013 meinen Freund Helmut besuchte:

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WischWischSchepperSchepper, die Putzfrau ist da und ich bin wach. Mein Kopf dröhnt, wo bin ich, warum isses so wam hier? Heizung kaputt?
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Ach herrje, ich bin ja in Afrika! Da war doch was im Dezember 2012, als Helmut aufgeregt schrieb: Ingoo, da gibt es eine neue Flugverbindung zwischen Istanbul und Ouagadougou für nur 220 Euro! Keine Ausreden mehr! Du kommst mich hier besuchen! OhGoottogott, ich war ja seit paar Monaten in Istanbul und empfand mich nicht als Integriert und nun sollte ich noch Hell ( aka Helmut) mitten in Burkina Faso besuchen, wo er seit paar Monaten arbeitet. Zu Afrika fallen mir nur Klischeebilder ein; kleine Kinder mit dicken Bäuchen, wohin ich Brot für die Welt schicken soll; neben kein Geld auch noch Armut und entweder wilde aufbrausende Menschen oder total relaxte EInwohner , die gemütlich auf Zwiebeln kauen (wie bei Plattfuss in Afrika mit Bud Spencer) und Heinz Strunk in Afrika, wo dieser irgendwo einen nicht ganz paradisischen Urlaub mit Alkohol und Waldnutten verbringt…

Und da will er mich nun hinhaben.. Da Nein sagen definitiv zu meinen ganz großen Stärken mit erheblichen Defiziten gehört, buchte ich auf ein Miniumum von 5 Tagen. Die erforderliche Gelbfieberimpfung, die ich natürlich NICHT hatte, holte ich mir bei der Hafenbehörde in Istanbul. Meine tiefgründigen Kenntnisse in türkischer Sprache gehörten ebenso in die Schublade meiner Nein-sagen-Künste und sollten echt mal erlernt werden. Das Abenteuer spare ich hier mal aus. Kurzum, ich bekam die Impfung.
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Mitte Januar 2013 war es dann soweit. Mit Visum und Bordkarte stieg ich in die Maschine ein. Das Ouagadougou nicht zu den Top-Reisezielen zählt, merkte ich nur daran, dass ich der einzige Mensch an Bord war, dessen Pigmentierungsskala zu weißer Schokolade tendiert; der Rest war perfekt auf das afrikanische Klima vorbereitet. Abgesehen von der Absturzähnlichen Zwischenlandung in Niamey (nur Steinbrocken können graziler landen), ging der 8 stündige Flug irgendwann vorbei.
Schnelle Floskeleien beim Ausfüllen der Infokarte für die Grenzbehörden ( Bonsoir, Je souhaite un bon Nuit) fielen mir wieder ein. Da haben sich meine 4 Jahre Französisch in der Realschule mal bezahlt gemacht. Ok, ich hatte auch noch ein Jahr lang in Algier gearbeitet, aber sehen Sie, Frau Schwarz? Ich kann es doch! Neben den Mädels anhimmeln und Fragezeichen habe ich doch noch was behalten!

Dem Standartprotokoll unserer Treffen im Ausland folgend, stand Hell wie direkt am Ausgang mit einer tiefgekühlten Flasche Bier und einen kurzen „Moin“ (wir sind ja nunmal Ostfriesen). ZischSchluckSchluck! Tat das gut! Mein lieber Herrgesangsverein!Und dann war ich auch wirklich da, in Schwarzafrika! Ich bin dann mal da..

5 Tage Zeit in Ouagadougou müssen reichen; zu dem Land Burkina Faso gibt es bisher nur soviel zu sagen:

Also wenn man sich ein Land mit richtig schöner Küste vorstellt, boomender Tourismuskultur und prachtvollen Bauten,tollen eindrucksvollen Museen, dann ist das alles nicht Burkina Faso!
Anderseits wäre das dann auch irgendwie langweilig! So erfüllt es sogar ein weiteres Klischee mit seinen Präsident-mit-Lebenslang-Regierungsanspruch, den staubigen kaum bebauten Strassen und diesen feinen, roten Sand…

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Und so wurde mir an jenen Morgen alles wieder bewußt, als ich am zweiten Tag in Ouagadougou mit einen dicken Kopf aufwachte.

Leider war die schepperdepperklingklongklang- Putzfrau keine Einbildung. Zwar sang oder telefonierte sie nicht, aber die Kunst der leisen Raumreinigung wird sie nie erlernen.
Nach dem gestrigen zweiten Bier, Gin Tonic ( Klischeetropengetränk) und drei Rum-Ananas fühl ich mich jetzt auch Ananas! Eindeutig zuwenig Schlaf! Aber nun bin ich wach und die abendlichen Temperaturen von angenehmen 17 Grad wandern auf 35 Grad! Hossa!
Nachdem die Putzfrau mitsamt einer gefühlten Kompanie abgezogen ist, trau ich mich raus ins Bad. Ich finde, das es nix Schlimmeres gibt, als morgens mal so richtig ins Bad zu müssen, wenn nebenan eine Raumkosmetikerin wie im Fieberwahn durch die Räume scheppert. Wie der Rest der Wohnung sieht alles leicht verlebt und abgerockt aus, aber anstandslos sauber (Chapeau!). Wobei Hell seine Putze gerne Wischen Impossible nennt!

IMG_5744PeitschPeitsch!

Aufstehen! Wir schauen Krokodile an! Hell war unbarmherzig und ich bestimmt undankbar, also schälte ich mich aus dem Bett und wir fuhren in Hells Opel Astra über die staubige Piste nach Bazoule, welches als eine Art heiliger Ort für Krokodile bekannt ist. Man muss in der Stadt verflucht aufpassen, dass da kein Motoradfahrer einem unter die Räder kommt; Hell meinte, dass so ein Verunfallter auch schon mal am Straßenrand liegenbleibt und für den Rest seines Lebens Tod bleibt. TIA, This is Africa. Den letzten TÜV, den viele Autos in der Stadt bekommen haben, war in Deutschland- vor 30 Jahren! Ich hab viele Autos mit deutschen Kennzeichen oder Brauereiwerbungen gesehen. Meinen alten Jetta habe ich leider nicht erkannt, obwohl damals der Käufer meinte, dass das Auto nach Afrika verschifft wird.

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Insgesamt ist das Transportwesen in Ouagadougou sehr kreativ in der Auslegung der Belastbarkeit und Stapelhöhe beim jeweiligen Vehikel; da müsste der Begriff freilaufende Hühner in freifahrende Hühner umbenannt werden. Die Hühner unten im Bild haben alle gelebt!! Das muss man sich mal vorstellen!IMG_6252

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Abseits der Stadt ging es gemächlicher zu und so erreichten wir das Krokodilreservoir, wo uns ein Guide zu den Krokodilen begleitete und mit einen ziemlich abgewetzten Huhn nach und nach die Krokodile aus dem Wasser lockte. Ich weiß nur noch, dass es brüllend heiß war und ich langsam Matsche im Kopf und überall vor uns ohne Abtrennung liefen die Krokodile. Irgendwann schlug der Guide einem großen Kaventsmann den Stock auf die Schnauze und meinte, wir können uns draufsetzen.. Ääääh, NEIN! Doch der Guide setzte sich auf das Viech drauf, und dann dachten wir, dass es ja nicht schaden könne, mal so auf ein Krokodil zu sitzen… Es war HEISS! Also Matsch-Hirn-Heiss, da kommt Mann schonmal auf ultradumme Ideen wie Kriege,Amok und auf Krokodile sitzen. Würde ich sowas wieder machen? NEIN!
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Danach fuhren wir zurück und besuchten eine Möbelwerkstatt, die echt tolle Stücke hatten (aus recycelten Metall und einheimischen Holzarten).
Am Abend gab es Essen in einem der feinsten Restaurants in Ouaga! Richtig toll und lecker! Yummi! Dazu viel Bier! Schon seit dem Nachmittag BierBierBier! Das kühle Gerstengebräu schmeckt einfach mal wieder! Keine türkische Maispampe, wie ich sie seit Monaten in Istanbul trinken musste. In Ouagadougou ist es echt pilsiges Bier, dass Mann vor Freude in den imaginären Strand fallen möchte und „kein anderes Bier“ laut denken möchte, aber aus dem Off heraus mit einer ultratiefen Stimme! Toll!Toll!Toll!

Die Runde ist ebenfalls toll und der einzige Fremdschämfaktor war ich. Aber da ich eh nie gut im Zuhören war und am Wenigsten bei mir, hör ich mir gar nicht weiter zu beim Reden. Da bin ich ganz wie Fips Assmussen, das berühmte Frontschwein der Monologdiktatur oder auch Neudeutsch, Standup Comedy: nicht jeder Schuss ein Treffer, aber im übernächsten Satz lauert schon eine Pointe, die tödlich trifft! RatterSchnatter, BämBäm!
Es war echt lustig! Das Essen war französisch angelegt und mit den drei Gängen überraschend lecker!Es gab sogar Fisch, was angesichts der fehlenden Küste und Kühlkette schon mutig war.

Samstag ist Haupttag!

Um halb zehn aufgestanden, Frühstück mit deitscher Mettwurst und Obst. Hell erzählte irgendwas von Haupttag. Auch das hat Tradition… seit dem ostfriesischen Volksfest Gallimarkt, den wir zwischen 18-35 Lebensjahren bis zum Exzess gefeiert haben, ist jeder halbwegs feierbare Tag Haupttag. Wir hatten damals ja sonst nix. Man muss sich so ein Gallimarkt wie ein Volksfest im Auenland vorstellen; da kommen die Bolgers, Brandybocks, Sackheim-Beutlins etc und so weiter alle nach Ostfriesland und all supen Beer un Kruiden. Nur dass es dann eben Emsländer, Rheiderländer, Emder und Auricher sind. Und bei allen schlechten Witzen und Klischees; feiern können die Ostfriesen! Ein Bier geht immer, und immer und immer..Dor wees wo haak in steel steit /da weiss Du, wo der Stiel in der Harke steht.Born in China 2017 movie

IMG_4192Aber noch war es nicht soweit, BÄM! es geht aufaufauf ins Village Artinasal; Helmut, die unbarmherzige Urlaubspeitsche verfolgt sein minutiöses Werk mit militärischer Präzision, da ist kein Raum und Zeit für den Pool! Dieser lacht mich jedesmal an oder aus, wenn ich mit hängenden Schultern und Kamerabewehrt vorbeilaufe. Das kühle Nass wirkt in der Gluthitze des Tages wie ein Versprechen aus längst vergangenden Tagen, als es noch Ed van Schleck oder Flutschfinger gab und Twix noch Raider hieß! Aber diese Zeiten sind vorbei und könnte ich jemals wieder so ein Eis essen ohne an Pornotitel zu denken? Doch Helmut gibt den Ton an, schließlich bin ich nicht zum Spass hier und niedere Urlaubsinstinkte müssen mit Kultur bekämpft werden!
Also auf in den Opel Astra und los in die staubigen Straßen von Ouagadougou in das Kulturprojekt des Village Artinasal: hier gibt es Handwerkskunst, alles, was die einheimische Konsumflorafauna zu bieten hat. Von klischeebeladenen Afrikamasken, lederummantelten Dolchen von abgelederten Tuaregs, Schmuck bis hin zu Karité, die wundersame Schmiercreme aus der gleichnamigen Nuss.
Alles wird in halboffenen Gängen ausgestellt und von der kenner- und gönnerhaften kleinen Tourismus-Szene anerkennend nickend und wohlwollend gekauft. Die oberflächliche Begeisterung dieser Weltenbummler wird durch ihre überdimensionalen Schlapphüte und Kurzhosen hervorragend in Szene gesetzt! Im Urlaub darf man noch wer sein!
Klar, dass ich auch was gekauft habe! Eine Handtasche aus Kuhfell, natürlich schwarz-weiß gefleckt- ich weiß ja, was meiner Freundin gefällt!

Danach Stop-over im Adlernest, die Uhr tickt! Schnell,Schnell, Schnell, Sachen abladen und weiter! Da ist sie wieder, die Urlaubspeitsche!
Seit Prag 1999 nenne ich Hell so, denn sobald er ein Programm verfolgt, kann ihn nur die entgültige Kapitulation von Geist und Körper davon abbringen.

IMG_4209Ab zu Rudi. Wer ist Rudi und woher kennst Du ihn? Keine Zeit für Antworten! sagt Hell, denn wir sind in Eile und er hat versprochen um 14:00 Uhr seine Frau Hedwig ( wird ‚edwisch ausgesprochen) abholen, welche uns zu der Urquelle des sagenhaften Karitéschatzes führen soll.
Hell hat sich in den Kopf gesetzt, mehr von diesen Körpernussaufstrich aka Bodylotion zu kaufen. Erstmal sitzen wir bei Rudi im Wohnzimmer und sehen die Eröffnung des Afrikacups! Fussball ole! Der Fernseher dröhnt aber keiner sitzt mit Uns im Wohnzimmer. Also warten wir. WartenWartenWarten! TIA sagt Helmut, That is Afrika! Nach elend langen 30Minuten ist Edwisch auch urplötzlich fertig und begleitet uns mit dem wohl typischen Laisse faire einer gebührtigen Dame aus Cote d‘ Ivore; es kann natürlich auch sein, dass der Sinn von Uhren und Terminabsprachen noch nicht in ihren Bewusssein angekommen ist..
Der Markt ist ein reflektierender Spiegel der Armut dieses Landes! Schäbige Verkaufsstände, notdürftig mit Blattwerk abgedeckt, wo im Halbdunkel die eine Hälfte der Verkäuferinnen schläft, und die andere Hälfte mühselig ihre Waren feilbieten. So würde ein deutscher Markt aussehen, wenn die 6.Armee durchmarschiert wäre und nur noch halbverrottetes Schrottgemüse übrigbleibt.

Ein kulturversierter praxisfremder Mensch könnte auch von Lokalkolorit in einer Gesellschaft sprechen, die noch nicht von den Betonbauten der industriellen Kapitalwirtschaft überrollt worden ist, aber schäbig trifft es besser..
IMG_6337 Die Belegschaft sah aus, als würde sie ihre tariflich zugesicherte Pause seit 8 Stunden verrichten. So schrecklich kann Langeweile sein!
Unser Vorhaben, das Geschehen in bester Kriegsfotografie festzuhalten, wurde jäh unterbrochen! Ne pas Photo!! Keiner wollte abgelichtet werden.. So fühlt sich also ein Paparazzi in Saint Tropez, wenn er vergeblich die a- z Riege der Prominenz ablichten will.
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Danach Eis essen im Verdoyaet, und Bier, danach im Park mit Spazierbier und frei lebenden Krokodilen und Riesenameisen! Und daaaaaann im Paradiso echt lecker Steak mit Pfeffersauce und Bohnen und zwei grossen Bier gehabt!
Danach verschwand der leichte Glimmer des Nachmittages und erreichte die nächste angetrunkende Stufe, welche sich im Laufe von Hells Abschiedsfeier immer mehr zu ein berauschenden Fest entwickelte.
Hell hatte seinen letzten Wochen vor sich und lud deshalb seine Bekannten ein- eine Mischung aus wenigen Einheimischen und Europäern, welche in regionalen Hilfsprojekten halfen. Trinkverhalten der Gruppe in der Wohnung war noch dezent verhalten, aber das war kein Problem für den Jägermeister!GluckGluckProstProstSchluckSchluck; auch ohne Roofies erzielte das fiese Nass seine Wirkung! Deutlich angeheitert ging die ca 10-12 köpfig-wütige Partycrew in eine lybischen Edeldisco mit einem schwarzen He- Man als Türsteher! Bei der Macht von Greyskull, der hatte meine Oberbeine als Arme!! Die Musik war gut! wir haben alle übelst abgetanzt! Mir hätte man gleich einen Ring um die Nase ziehen können und ich wär als Tanzbär rumgehoppelt!
Als wir wieder zum Adlernest ankamen, hab ich bemerkt, dass ich den ganzen Abend meine Badehose anhatte, also stand fest: Ingo, Pool! Ein Mann allein trotzt den Elementen! Rein ins kühle Nass und ein unglaubliches Glücksgefühl verspürt!PlätscherPlätscher! In Istanbul hatte ich seit Monaten kein Schwimmbad mehr gesehen..) Da muss ich erst nach Afrika fliegen um das kühle Nass zu spüren!
Danach HoppelHoppel ins Bettchen und am Sonntag mit den üblichen KopfKopfKopf aufgewacht und mit RitschRatsch Zissssch-Aspirin bekämpft!
IMG_5809Am Sonntag gings dann nochmal so richtig los mit Kultur und zwar ab in die Oper! Oper? In Afrika? In Burkina Faso? Nicht nur Oper, sondern gleich ein Operndorf! Nee, kein Altersheim, sondern eine Kulturstätte inmitten der Steppe von Burkina Faso, deren Baumassnahmen am 8.Februar 2010 begannen und auch damals im Januar 2013 andauerten. Christoph Schlingensief, der als Enfant Terrible die Theaterbühne in Deutschland mal ordentlich aufmischte, hatte dieses Projekt realisiert. Bedauerlich, dass er im August 2010 verstarb; seine Einmischungen im kulturellen wie politischen Diskurs (wie Chance 2000) waren selbst für einen Kulturbanausen wie mich lustig.
Also ab in die Opernstätte, wo es nicht wirklich viel zu sehen gab, abgesehen von nervenden kläffenden Kötern; unter
diesen Link gibt es aber die aktuellen Fortschritte zu sehen.

Am Letzten Tag darf ich Afrika wieder verlassen; wobei darf etwas zu hart klingt, denn paar Tage Urlaub mehr wären schon schön, jetzt, wo auch die Urlaubspeitsche genauso bescheiden ausschaut wie ich!In der Summe waren die paar Tage echt lebendig und abwechslungsreich gewesen. Gewürzt mit einer Prise Gefahr, dass ein Krokodil mir locker die Kronjuwelen mitsamt Eingeweide wegfressen konnte, war es ganz toll gewesen.
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Müde schälte ich mich durch die wartende Schlange am Internationalen Airport in Ouagadougou, wobei hier eher das Publikum als die Auswahl derFlüge International ist.
Die fünf Tage hatten ihre Spuren hinterlassen; ich bin total verschnupf,abgewrackt und sowieso müde!

Hierbei erlebte ich ein etwas anderes Programm, dass ich einfach mal so in Stichpunkten aufführe:

– Abschied von Hell, sehen uns ja bald wieder in Istanbul
– WartenWartenWarten, von Vorhalle zur Gepäckaufgabe
– Turkish Airlines Vorschalter, Listenabgleich, ob Istanbul Ziel oder Transit
– Gepäckaufgabe, Ticketausgabe
– Zettel ausfüllen,
– Eigentliche Grenzkontrolle (paar Fragen auf franz, qui, non, qui)
– wieder rückwärts, um die Kabinen rum, Passstempel der dortigen Grenzkontrolle zeigen ( freundlich), danach
– noch eine Grenzkraft, Ausweis und Boarding Pass zeigen (Türsteherformat)
– danach X-Ray Fluggepäckdurchleuchtung
Im Warteraum nochmals vor dem Turkish Airlines Wartebereich wieder Taschenkontrolle und Personenkontrolle ( sehr genau)
ich bin müde
– ich muss kurz womalhin- ca 5m entfernt; ich komm zurück und wieder
– Taschenkontrolle und Personenkontrolle ( die mögen mich, anders kann es nicht sein)
– ich warte 30min bis zum Boarding und bin echt müde, gebe Boardkarte ab, was nur mit Pass geht (krahmwühlsuch) , danach ( Überraschung!!)
Passkontrolle( blätterblätter, mührischer Blick, wieder blätterblätter und ich frage mich, ob ich da ein Comic in meinen Pass versteckt hatte, welches er so interessiert liest) und ich darf in den Bus
ich bin immer noch müde
– nach 20m ist der Bus am Flieger ( die kürzeste Strecke, die ich jemals in einen Bus zurückgelegt habe- kopfschütteln und Resignation)
– ich will nach Hause und endlich darf ich ( freumüdefreu)
– im Flieger Sitznachbar mit den breitesten Schultern der Welt und in der Kabine ist es echt warm, aber Gottseidank bin ich bin müde
– Punktlandung in Istanbul (8:50 statt 9:15 Uhr), erwische Bus zum Taxim und um 09:30 Uhr morgens ist meine Reise und ich zuende.